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Zuwanderung ─ Netzwerkstrukturen vor Ort: Café Welcome

„Welcome“ versteht sich als ein Begegnungsort und eine Koordinationsstelle für Ehrenamtliche und Flüchtlinge in Höxter. Gemeinsame Aktivitäten im Kultur- und Freizeitbereich sowie die Vermittlung von Hilfen, Beratung und Alltagsbegleitung aber auch die Vernetzung von Ehrenamtlichen, Flüchtlingen, Organisationen und Institutionen stehen im Vordergrund.

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Begleitete betriebliche Umschulung ist ein Erfolgsmodell

Die begleitete betriebliche Umschulung (bbU) ist seit vielen Jahren ein bewährtes Instrument zur nachhaltigen Arbeitsmarktintegration  im Jobcenter Lippe. Das Angebot richtet sich an ALG-II-Empfänger, die keine abgeschlossene Ausbildung haben. Anders als bei üblichen Umschulungsmaßnahmen lernen die Auszubildenden nicht in Gruppen mit gelegentlichen Praktika, sondern absolvieren die Umschulung in einem Betrieb. Lebensunterhalt, Miete, Prüfungsgebühren und bei Bedarf Nachhilfe zahlt das Jobcenter. Auch außerhalb der Kreisgrenzen hat das Angebot Interesse bereits geweckt. Im Folgenden wird erläutert, wie dieses Modell funktioniert und was seine Vorteile sind. Norbert Priesel, Weiterbildungsberater beim Jobcenter Lippe sowie Dirk Peitzmeier und Darja Niemann, Bildungsbegleiter der Deutschen Angestellten-Akademie, geben Auskunft.

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Begeisterung — Erlebnis — Aktivierung — Toleranz — Zusammenarbeit: BEATZ4OWL

Du musst gar nichts! Aber wir glauben, dass du was kannst! – Trotz zahlreicher Angebote werden nicht alle Jugendlichen von den Sozialleistungssystemen erreicht. Diese Jugendlichen sind in der Regel weder beschäftigt, noch nehmen sie am Schulunterricht oder an einer Ausbildung teil. Deshalb werden sie als NEETs (Not in Education, Employment or Training) bezeichnet. Im Projekt BEATZ4OWL geht es darum, diese Zielgruppe wieder zur Teilhabe an der Gesellschaft zu motivieren und sie auf dem (Rück-)Weg in Bildungsprozesse, Maßnahmen der Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit zu unterstützen. Die Jugendlichen entscheiden in den verschiedenen Projekt selbstständig, woran sie Interesse haben, und finden dadurch eine Perspektive für ihre Zukunft.

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Hartz IV – eine Erfolgsgeschichte?

Nach dem Vermittlungsskandal der damaligen Bundesanstalt für Arbeit und der darauf folgenden Einsetzung der Kommission für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt unter der Leitung des 2007 wegen Untreue und Begünstigung verurteilten Peter Hartz, erinnern sich viele noch an die Übergabe des Abschlussberichts der Kommission im August 2002 im Französischen Dom. Feierlich überreichte Peter Hartz den Abschlussbericht damals in Form einer modernen MiniDisc an Gerhard Schröder, der sich daraufhin auf den Weg machte, die Vorschläge der Kommission politisch umzusetzen.

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Rückblick auf 10 Jahre SGB II aus der Perspektive des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales (Leitartikel Ausgabe 25)

Die Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe stellt eine der bedeutsamsten Sozialreformen dar und war geprägt von dem Willen zur Modernisierung der Dienstleistungen am Arbeitsmarkt. Deshalb war es richtig, eine intensive gesellschaftliche Debatte zu führen zur Neugestaltung des ordnungspolitischen Rahmens und zur Frage, wie die Dienstleistungen im Sinne der Arbeitsuchenden ausgestaltet werden sollten. Nach 10 Jahren SGB II und angesichts des Zugangs von Schutzbedürftigen ins SGB II hat die Debatte nicht an Aktualität verloren.

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Koordination – Integration – Förderung: Eine „Wunschliste“ für die zukünftige Umsetzung von Unterstützungsmaßnahmen

Wie im Leitartikel dargestellt versucht man in NRW in Zusammenarbeit mit allen verantwortlichen Akteuren bestmögliche Lösungen im Umgang mit der steigenden Zahl der Asylbewerberinnen und Asylbewerber zu finden. Anhand einiger Beispiele aus Ostwestfalen-Lippe wurden allgemeine Herausforderungen und Maßnahmen in dieser Ausgabe vorgestellt. Aber wie sieht die bisherige Bilanz aus? Wo bestehen Defizite, welche Lücken im System gilt es zu schließen?

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Kompetenzen (an-)erkennen und fördern — Unterstützung im IQ Netzwerk

Der Weg für Migrantinnen und Migranten in den deutschen Arbeitsmarkt ist oftmals mit einigen Hürden verbunden, insbesondere, wenn Qualifikationen im Ausland erworben wurden und potenziellen Arbeitgebern eine Einschätzung dieser schwer fällt. Entsprechen die Qualifiaktionen den hiesigen Berufsbildern und Anfordrungen am Arbeitsmarkt beitsmarkt? Ein formales Anerkennungsverfahren bei den zuständigen Stellen kann hier mehr Transparenz schaffen.

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„alpha OWL“: Arbeit für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge

Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Flüchtlinge rücken zunehmend in den Fokus der Arbeitsmarktpolitik. Ende vergangenen Jahres lockerte die Bundesregierung die Regelungen zur Wartezeit und Vorrangprüfung von Asylsuchenden und geduldeten Flüchtlingen und erleichterte den Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge mit humanitärem Aufenthalt. Das erweitert die Zugangsmöglichkeiten für diesen Personenkreis zum Arbeitsmarkt und stellt damit die Weichen für eine bedarfszentrierte Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.

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Flüchtlinge im Mühlenkreis – Ankommen und Leben in Minden-Lübbecke

Immer mehr Menschen suchen in Deutschland Schutz vor politischer Verfolgung, Krieg oder Vertreibung. Einige davon bleiben für längere Zeit oder sogar für immer im Kreis Minden-Lübbecke als anerkannte Asylberechtigte oder Geduldete. Innerhalb Ostwestwestfalens sind vorwiegend im Kreis Minden-Lübbecke syrische Flüchtlinge ansässig. Weitere Herkunftsländer sind: Kosovo (derzeit Schwerpunkt), Serbien, Albanien, Afghanistan, Irak und andere. Im Vergleich zum Jahr 2014 zeigte sich schon in den ersten zwei Monaten in 2015, dass in diesem Jahr mit wesentlich höheren Unterbringungsbedarfen gerechnet werden muss.

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Zuwanderung in NRW: Eine gemeinsame Herausforderung für die Zukunft (Leitartikel Ausgabe 23)

Wie immer, wenn Zuwanderinnen und Zuwanderer nach Deutschland kommen, steht Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt. So ist es auch gegenwärtig. Eine besonders drängende Herausforderung ist  die Asylzuwanderung. Sie hat eine ganz andere Dimension als noch vor wenigen Jahren:2007 gab es in NRW 5.140 Asylanträge, im vergangenen Jahr waren es über 40.000. In diesem Jahr 2015 dürften es wohl noch mehr werden.

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